4. Erneuerungsstrategie

Langfristiger Sanierungsplanung

Mit einer umfassenden und langfristigen Planung werden Flickwerksanierungen an einzelnen Bauteilen und dadurch entstehenden Zusatzkosten für Doppelspurigkeiten verhindert.

Immobilienbesitzer erhalten die Grundlage für eine langfristige Planung, welche auch die rechtzeitige Bereitstellung von finanziellen Mitteln ermöglicht.

Grundlage

Basierend auf der Zustandsaufnahme, beurteilen wir die Feststellungen und erstellen basierend darauf einen Sanierungsfahrplan.

Dabei beachten wir die unterschiedlichen Anforderungen der Gebäudekonstruktionen und stimmen die notwendigen Massnahmen mit den Prioritäten der Eigentümer ab.

Behördliche Auflagen für den Lärm- oder den Brandschutz können von unseren Fachspezialisten ebenso bearbeitet werden, wie die statische Überprüfung von Bauteilen oder die Entfernungen
von Bauschadstoffen in vorhandenen Baumaterialien.
Die Haustechnikspezialisten erstellen auf das Gebäude zugeschnittene Sanierungskonzepte, welche zwischen Elektro-, Lüftungs-, Heizungs- und Sanitärleitungen aufeinander abgestimmt wurden.

Entscheidungen der Sanierungsmassnahmen können basierend auf detaillierten Grundlagen mit entsprechender Planungssicherheit getroffen werden.

Die Planung der Arbeiten sowie die Bereitstellung der notwendigen finanziellen Mittel kann mit ausreichend zeitlichem Vorlauf für die kommenden 10 bis 15 Jahre erfolgen. Werterhaltung der Liegenschaft kann mit den notwendigen, detaillierten Entscheidungsgrundlagen sichergestellt werden.

Gezielte Erneuerungsstrategie

Jede Massnahme verändert das Gebäudesystem als Ganzes. Erfolgt z. B. nur ein Austausch der Fenster, ohne die Wärmedurchlässigkeit der Gebäudehülle anzupassen, können Feuchtigkeitsschäden die Folge sein.

Soll gleichzeitig mit dem Fensteraustausch die Fassade erneuert werden, müssen die Fenster auf die gedämmte Hausfassade abgestimmt sein. Ein weiteres Sanierungsbeispiel ist die Heizungsmodernisierung. Wenn die Gebäudehülle erst nach dem Einbau der Heizung modernisiert wird, ist die Heizanlage anschliessend womöglich überdimensioniert und lässt sich damit weniger energieeffizient betreiben.

Ein GEAK-Experte kennt diese Probleme und erstellt ein ganzheitliches Sanierungskonzept, welches wirkungsvolle Massnahmen miteinander kombiniert und die richtige Reihenfolge für sinnvolle bauliche Übergänge festlegt.

Terminplanung

Priorität Beschreibung Restlebensdauer
D = Ersatz
Gebäudeteil ist beschädigt oder stellt ein Sicherheitsrisiko dar.

Erneuerung / Ersatz umgehend umsetzen
2 Jahre
C = Erneuerung
Gebäudeteil weist grössere Abnützungen auf oder ist nicht mehr Stand der Technik.

Erneuerung planen und Offerten einholen.
3 – 5 Jahre
B = Planung
Gebäudeteil steht vor dem Ende der Lebensdauer.

Mögliche Alternativen frühzeitig prüfen und Entscheidungsgrundlagen beschaffen.
6 – 10 Jahre
A = Instandhaltung
Restlebensdauer beträgt mehr als 10 Jahre.Ausser den normalen Unterhaltsarbeiten keine Massnahmen.

Zustand regelmässig überwachen.
11 – 15 Jahre

Kosten:

Aufgegliedert in die einzelnen Sanierungsmassnahmen erarbeiten wir eine Kostenschätzung für den 1:1 Ersatz der bestehenden Bauteile oder Konstruktionen.

Die Kostenschätzung beruht auf den erwähnten Richtofferten, Vergleichszahlen und Erfahrungswerten und hat eine Genauigkeit von +-25% auf die gesamte Summe der Sanierungsarbeiten, jedoch nicht auf einzelne Positionen.

So ist der Investitionsbedarf frühzeitig bekannt und die finanziellen Mittel können von den Eigentümern bereitgestellt werden.

Besprechen Sie künftige Sanierungsvorhaben und deren Finanzierung auch frühzeitig mit Ihrer Bank. Raiffeisen bietet mit dem Modernisierungsplaner ein exklusives und kostenloses Analyse-Tool, um den potenziellen Investitionsbedarf für die geplanten Sanierungsmassnahmen, inklusive der dafür verfügbaren Fördermittel des Bundes und der Kantone, möglichen Steuereinsparungen und schliesslich dem Energieeinsparpotenzial zusammenzustellen.

Diese Ergebnisse sollten unbedingt in die Budgetplanung mit einfliessen.

Verbesserungen und Erweiterungen

Verbesserungen am Bestehenden, Erweiterungen und Verdichtungsmöglichkeiten an den Gebäuden auf deren Machbarkeit prüfen.

Weiterführende Massnahmen können sein:

  • Grundrissanpassungen – ist eine Anpassung der bestehenden Wohnungsgrundrisse an die aktuellen Bedürfnisse möglich?
  • Ausnützungsreserven und Verdichtungspotential prüfen – sind bauliche Erweiterungen, Aufstockungen möglich?
  • Energetische Verbesserungen der Gebäudehülle – basierend auf einem GEAK Plus mögliche Massnahmen und Energieeinsparungen prüfen.
  • Die Haustechnikspezialisten erstellen auf das Gebäude zugeschnittene Sanierungskonzepte, welche zwischen Elektro-, Lüftungs-, Heizungs- und Sanitärleitungen aufeinander abgestimmt wurden.

Die möglichen Verbesserungen werden technisch geprüft und die Kosten dafür berechnet.

Basierend auf detaillierten Entscheidungsgrundlagen kann der Auftraggeber über Verbesserungsmassnahmen entscheiden.

Die Liegenschaft rechtzeitig den sich ändernden Wohnbedürfnissen und technischen Entwicklungen anpassen. Heute investieren, morgen profitieren.

Fachspezialisten berechnen basierend auf Richtofferten, Vergleichszahlen und Erfahrungswerten die Kosten der anfallenden Arbeiten mit einer Genauigkeit von +–20 bis 25 %. So haben Sie wertvolle Angaben welche Massnahmen zu welchen Kosten anfallen.

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